Samstag,  5.6.2021                  19 -20.30 Uhr

 

Klimawandel in Mitteldeutschland

 

Vortrag von Dr. Andreas Marx, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, Leipzig

 

Die globalen Temperaturen steigen an, Extremwetter nehmen zu, das Meereis geht dramatisch zurück – dies ist heute in der Wissenschaft unumstritten. Eine Folge des Klimawandels bei uns ist die Zunahme von Starkregenereignissen. Andererseits nimmt vor allem im Sommer auch die Zahl aufeinanderfolgender Trockentage zu. Beide Vorgänge haben zur Folge, dass sich hydroklimatische Gefahren wie Dürren und Überschwemmungen erhöhen. Zahlreiche Wirtschaftsbranchen bekommen die Auswirkungen von Dürren zu spüren etwa Energieerzeugung und Industrie. Während der extrem trockenen Jahre 2018 und 2019 sanken zum Beispiel die Wasserstände von Rhein und Elbe so stark, dass Binnenschiffe über Wochen oder gar Monate nur eingeschränkt oder gar nicht fahren konnten. Weil es an Kühlwasser mangelte, wurden Kohle- und Atomkraftwerke zeitweise in ihrer Leistung gedrosselt. Die Reduktion von Treibhausgasen ist gleichzeitig elementar, um die negativen zukünftigen Klimaänderungen abzumildern. Der Kohleausstieg ist hier ein zentrales Element.

 

Dr. Andreas Marx ist Leiter des Mitteldeutschen Klimabüros am UFZ, Department Hydrosystemmodellierung, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ), Leipzig

 

Eintritt 4,00 €

 

 

 

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